Evangelisches Schul- und Bethaus

 

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Die Reformation hielt unter dem protestantischen Grundherrn, Freiherr Balthasar Batthány, frühzeitig ihren Einzug. Die evangelischen Bewohner von Loipersdorf schlossen sich nach dem Erlass des Toleranzediktes durch Kaiser Joseph II. im Jahr 1781 der Pfarre Markt Allhau an. Ab diesem Zeitpunkt erteilte der angestellte Glöckner zur Winterzeit wohl auch Schulunterricht. Die Glocke war an dem vor der Schule aufgestellten, aus Holz gefertigten Glockenhaus befestigt.
Die Evangelischen bauten ihre Schule im Jahr 1902 um, wobei dem Haus in der Mitte ein Turm eingefügt wurde, der seitdem zwei Glocken trug. Während des Zweiten Weltkrieges mussten die Glocken vom Turm abgenommen und für Kriegszwecke abgeliefert werden. Die evang. Kultusgemeinde zog am 23. Juni 1950 im Rahmen einer Feier zwei neue Glocken auf, die von Gläubigen der Gemeinde sowie von in Amerika lebenden Ortsleuten gestiftet worden waren.
In den vergangenen Jahren wurde das Evang. Bethaus einer umfassenden Restaurierung unterzogen. Die evangelischen Gläubigen der Gemeinde werden nach wie vor von der Pfarre Markt Allhau betreut.