Jüngere Geschichte Loipersdorf-Kitzladen

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Im Jahr 1971 wurden die früheren Gemeinden Loipersdorf und Kitzladen aufgrund des Gemeindestrukturverbesserungsgesetzes zur Gemeinde Loipersdorf-Kitzladen vereinigt.

Die kommunalen Schwerpunkte lagen im Neubau der Volksschule, deren Einweihung 1976 erfolgte. Auch der Ortsbildgestaltung war besonderes Augenmerk gewidmet; so z. B. der Neugestaltung der Parkanlage am Hauptplatz 1975 und der Ortsdurchfahrt in Loipersdorf 1977.

Der Freizeitbereich erhielt durch die Errichtung von Tennisplätzen (1979) eine zusätzliche Bereicherung.

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Für die Infrastruktur von Bedeutung war, durch den Bau von Trafostationen und Erdgasleitungen im Ortsteil Loipersdorf eine ausreichende Energieversorgung zu erhalten. In dieser Zeit fällt auch die Neuerrichtung der Aufbahrungshallen in beiden Ortsteilen.

Von wirtschaftlicher Bedeutung waren der Bau der Südostautobahn und die damit verbundene Errichtung der Autobahnstation Rosenberger.

Neben der Volksschule entstand ein Kindergarten; der Neubau des Feuerwehrhauses im Ortsteil Kitzladen ergänzte die Ausbauphase zur qualitiven Anhebung der bestehenden Gemeindeeinrichtungen.

1989 erfolgte die Verwaltungstrennung von Grafenschachen, und die Gemeinde entschied sich für den Bau eines eigenen Gemeinde- und Standesamtes.

Das Objekt wurde nach nur fünf Monaten Bauzeit fertig gestellt und am 23. Dezember 1994 der Gemeinde übergeben. Die feierliche Einweihung erfolgte im Mai 1995; einige Monate später eröffnete die Gemeinde eine Bücherei. Der in Loipersdorf geborene Fußmaler Heinz Halwachs leistete mit einer Präsentation seiner Werke im Zuge der Eröffnungsfeuer einen künstlerischen Beitrag.

1999 wurden in Loipersdorf ein moderner Bauhof und das angeschlossene Altstoffsammelzentrum eröffnet.

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In den folgenden Jahren war die Gemeindevertretung bestrebt, die Infrastruktur weiter auszubauen. Schwerpunkte der kommunalen Tätigkeiten waren die Errichtung des Kanalnetzes, die Wasserversorgung in den neuen Siedlungsgebieten “Sandgrube“ in Loipersdorf und “Unterneufeld“ in Kitzladen und der Ausbau des Straßennetzes. Die Straßen in “Unterneufeld“ und “Sandgrube“ wurden asphaltiert und die Güterwege ausgebaut. Der Friedhofsparkplatz Nord in Kitzladen wurde fertiggestellt und die Stögersbachbrücke in Kitzladen saniert.

Einen zentralen Schwerpunkt stellt natürlich auch der Wohnbedarf in der Gemeinde dar. Neue Siedlungsgebiete wurden erschlossen, Wohnbauten errichtet und neue Bauplätze geschaffen.

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Zu Beginn des Jahres 2004 waren die Planungsarbeiten für ein neues Gemeindezentrum, bestehend aus dem Feuerwehrhaus samt Garagen, Tenniskabinen, einer Arztordination und einem Mehrzwecksaal für kulturelle Veranstaltungen abgeschlossen, und der Bau konnte begonnen werden.
In weiterer Folge wurden Maßnahmen zur Ortsbildgestaltung bzw. Dorferneuerung gesetzt.

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Die Ansiedlung bzw. Erweiterung heimischer Betriebe sicherte wichtige Arbeitsplätze im Ort.
Große Bemühungen strebte die Gemeinde an, den Landwirten die Möglichkeit zur “Aussiedlung“ zu geben, um Ställe, Silos und Nebengebäude zu errichten.
Der Sport- und Freizeitbereich erhielt durch die Gestaltung eines Skaterplatzes und die Erneuerung bzw. den Ausbau der Spielplätze zusätzliche Angebote.