Geschichte - Kitzladen

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Möglicherweise war Kitzladen schon um 850 n. Chr. Vom Slawenfürsten Chezilo gegründet worden und hatte dessen Namen getragen (“Chezilo-od-en“, Kitzladen).
Eine erste historische Urkunde stammt aus dem Jahr 1334, in welcher der ungarische Adelige Paul Pousa Köveskuti u. a. auch mit dem Besitz der Ansiedlung unter dem Namen “Kecel“ betraut wird.
Die ursprüngliche ungarische Siedlung wurde von nachfolgenden deutschen Kolonisten in Urkunden als “Kitzlärn“ erwähnt, so im Jahr 1455 und auch später noch im Schlaininger Urbar von 1532.

Die Reformation hielt unter dem protestantischen Grundherrn Freiheer Balthasar Batthány frühzeitig ihren Einzug.
Schon 1580 wird von einem flacianischen Prediger (protestantische Glaubensrichtung, die besonderes die Erbsünde betont) berichtet.

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Wahrscheinlich hatte im Ort bereits eine katholische Pfarre bestanden, da später (1697) eine mittelalterliche Kirche (mindestens 15. Jahrhundert) erwähnt wird.
1652 verpfändete Graf Adam Batthány die Dörfer Kitzladen und Loipersdorf an den Freiherrn von Rindsmaul, einem aus der Steiermark geflüchteten Protestanten.
Nach 1670 wurden beide Gemeinden weitgehend rekatholisiert.

1729 fiel Kitzladen, im Gegensatz zu Loipersdorf, in den Besitz der jüngeren Linie der Batthány zurück.
Mit der Abschaffung des Untertanenverhältnisses im Jahr 1848 begann in den darauf folgenden Jahren eine Auseinandersetzung zwischen dem Grundherrn, Graf Christoph Batthány in Schlaining, und der Gemeinde Kitzladen, die 1866 durch einen gütlich abgeschlossenen Vergleich endete.

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Beide Weltkriege forderten auch unter der Kitzladener Bevölkerung ihre Opfer. 1945 war der Ort Kampfschauplatz zwischen Deutschen und Russen; sieben Häuser wurden hierbei in Brand geschossen.
Nach dem Krieg machte sich allmählich auch in Kitzladen ein wirtschaftlicher Aufschwung und eine Steigerung des Wohlstandes bemerkbar.