Geschichte - Loipersdorf

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Die Gründung des von Anfang an deutschen Dorfes dürfte spätestens gegen Ende des 13. Jahrhunderts erfolgt sein
Die Benennung der Ansiedelung ist wahrscheinlich auf einen Kolonistenführer namens “Luitpold“ zurückzuführen

Im Jahr 1334 scheint der ungarische Name “Lipotfalva“ erstmals urkundlich zum Besitz der Familie Köveskuti gehörig auf.
In Geschichtlichen Aufzeichnungen des15. Jahrhundert finden wir Loipersdorf im Besitz des Wilhelm Baumkirchner unter der Herrschaft Schlaining.

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1527 schenkte König Ferdinand I. dem Türkenhelden Franz I. v. Batthány dieses Gebiet, das in der Folge unter ungarische Herrschaft kam.
Das Dorf Loipersdorf wurde 1652 vom damaligen Grundherrn Adam Batthány an die “freiherrliche“ Familie derer von Rindsmaul verpfändet.
Die römisch-katholische Bevölkerung von Loipersdorf war damals der Pfarrgemeinde Kitzladen zugehörig.
Die evangelischen Bewohner schossen sich nach dem Josephinischen Toleranzedikt des Jahres 1781 der Pfarre Markt Allhau an.

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Um die Jahrhundertwende schaffte sich der Ort eine Glocke an; ab diesem Zeitpunkt gab der angestellte Glöckner auch Schulunterricht.
Die Glocke hing in dem hölzernen Glockenhaus vor der Schule.
Nach der Befreiung der Untertanen aus ihrer Leibeigenschaft durch die Gesetze des Revolutionsjahres 1848 begann die Gemeinde im darauf folgenden Jahrzehnt einen Urbarialprozess gegen den Grundherrn, den Grafen Gustav Batthány in Rechnitz, um etwaige Grundstücksabtretungen und Ablösesummen der neu vermessenen und zusammengelegten Liegenschaften an die vormaligen Untertanen festzulegen. Die Streitparteien schlossen im Jahr 1863 vor dem Urbarialgericht in Steinamanger einen gütlichen Vergleich.

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Beide Weltkriege zogen auch Loipersdorf arg in Mitleidenschaft. Nach 1945 erfolgte ein wirtschaftlicher Aufschwung, der sich besonders durch die starke Bautätigkeit und den Ausbau der Verkehrswege bemerkbar machte.
Zum Vorteil der landwirtschaftlichen Bevölkerung wurde ein Kommassierungsverfahren durchgeführt; weiters wurde eine Regulierung des Stögersbaches in die Wege geleitet, um Überschwemmungen vorzubeugen. Durch beide Maßnahmen hat die Gemeinde gleichsam ein neues, harmonisches Bild erhalten.